…mit dem foodfeed, kann tweeter seine essensgewohnheiten protokollieren und in einem, leider nicht wellgeformten, foodfeed *knowled.foodfeed.us* anzeigen lassen. das ganze ist sehr einfach ueber twitter und twitternde konsorten beschreibbar. followe @having und beginne dein tweet mit @having *reply* gefolgt von deinem input und schon verarbeitet der bot den tweet.
begonnen habe ich am 17.10.08, anfaenglich mit ungefaehren angaben der kcal, aber diese sind meist ueber den daumen gepeilt. werd ich aber wieder forcieren, denn schliesslich ist mein persoenliches ziel, bis ende jahr ein paar kilos zuzunehmen.
einmal auf dem heimweg kam mir dann die frage, warum restaurants nicht twittern, rsp. hatte eben auch den einfall warum sie twittern sollten. nun gut, laut swisstweets gibts in basel 51, in bern 83 und in zuerich gar deren 220 tweeters, welche auch meist auswaertsesser repraesentieren. *behauptung!*
@danielebneter hat mir dann gereplied, dass @scheuermann einmal einwenig in diese richtung recherchiert habe, doch befinden sich diese in uebersee. essen und twitter scheint eh gerade ein aktuelles phaenomen zu sein, denn in basel gibts am 31.10.08 einen twitterlunch und in zuerich voraussichtlich am 24.11. ein twitterdinner, welches schon mit einigen voranmeldungen glaenzen kann…
…jetzt aber zurueck zu meinen gedanken!
restaurants erstellen ihr twitterprofil gewohnt SEO technisch *backlinks*, mit angabe der position *geodata* und sonstig relevanten informationen. der potentielle auswaertsesser followed direkt seinen wunschrestaurants oder einem lokalen zusammenfassungs retweeter *bot* und erhaelt als entscheidungsgrundlage einen menuetweet zugestellt. das restaurant hat lediglich eine SMS mit dem menue zu senden *min.technischeraufwand!* und informiert damit adhoc potenzielle mitesser.
bidirektional koennte das restaurant auch verschiedene menues anbieten und interessierte koennen sich das menu “zeitgenau” bestellen. dies beruht jedoch auf vertrauensbasis, denn ich denke nicht, dass beizen gewillt sind auf eine SMS zu bestellen, sprich einem unbekannten ein menue zu bereiten, obwohl der gast selbst noch nicht einmal anwesend ist!
der koch erhielte die moeglichkeit praeziser vorzubereiten und frische zutaten ohne grossen ueberschuss einzukaufen.
ueberspitzt, also uebertrieben waer wohl eine twitterbeiz, obwohl das mittagskonzept der met-bar in lenzburg schon was annaeherndes ist. da wird ein grosser topf geruehrt und gehofft es kommen genuegend leute, um den topf leer zu kriegen. vorbereitet koennte die genaue menge gemischt und damit das riskio minimiert werden…
also ich wuerde die beizen meiner umgebung in der timeline aufnehmen, aber auch den lokalen feed einbinden, denn warum nicht mal ein interessant klingendes mittagsmenue *titel,preis,begleitung* ausserhalb der stammknille verbringen, neues entdecken…!
aber vielleicht gibts auch eine twitternde hausfrau, die gerne kocht und sporadisch zum mittagstisch einlaedt!? unkostenbeitrag und zustupf darf gerne einberechnet werden, waehrschaft und keine schickimicki nouvelle cuisine. es muss nicht immer menue sein. einwenig salat, ein teller hundskommune teigwaren an tomatensauce vorgesetzt zu bekommen ist fuer mich manchmal einfacher als aus einer karte zu waehlen.
kann natuerlich hier nur von mir sprechen und mein essverhalten ist schon seit laengerem gestoert. kann mir gut vorstellen, dass es einigen gleich geht. wenns nicht die mangelnde entscheidungsfreude ist, dann vielleicht das kostenguenstige mahl oder auch nur das beisammensein mit gleichgesinnten fuer einige momente.
freue mich ueber eure kommentare, auch wenns nur ein gute idee, schlechte idee eintrag ist, aber vielleicht findet sich im raum basel jemand… *eigennutz!*

4 Comments
Was ganz ähnliches hatte ich mir auch schon überlegt! Wir sollten mal bei einem Bier in Basel darüber sprechen.
…es sieht gut aus, dass der twitterlunch auch von mir besucht werden kann, hab aber nur ne stunde mittag!? *12-13uhr* meld mich mal an…
…bern hat jetzt auch nen twitterlunch!
sie spriessen…
…die amis haben jetzt etwas in dieser richtung auf die beine gestellt! damit sie nicht solange anstehen muessen, werden warteschlangenlaengen getwittert…