…nach dem poken fuer den schluesselanhaenger, kommt nun nabaztag in einem gewoehnungsbeduerftigen japan-teeny-design. es soll aber einiges an technik und funktionalitaeten beinhalten, meiner einer wuerde sich damit gerne twittermessages vorlesen lassen. emails und voicemail soll er schon uebersetzen koennen, haelt sich dank WiFi selbststaendig auf dem laufenden. RFID soll darin auch enthalten sein, mal sehen was das dingens hergibt…
aus der schachtel befreit, ohne lesen irgendwelcher anleitungen mal das ganze verstromt. netzteil angeschlossen und schon leuchteten gelbe LEDs aus dem bauch und der nase des kleinen hasen. ich zuecke also die englische bedienungsanleitung und werde als erstes darauf hingewiesen, das kabel wieder auszuziehen!!
#durchschaut
mittels knopfdruck und gleichzeitigem stromentzug gefolgt vom wiederbestromen, wechselt der nabaztag die LED farbe zu blau und indiziert wohl den programmiermodus. in diesem zustand hat der hase ein eigenes WLAN aufgebaut, auf welches ich mittels notebook verbinden solle. nun gut, mein unofficial altnotebook im office kennt WLAN nicht, also hole ich mir einen router, verbinde notebook damit und suche nach access points. der hase wird gefunden und zeigt mir Nabaztag62 als SSID auf kanal 1. hmmm, ueber den router komm ich so nicht drauf, also zuecke ich mein iPhone und verbinde damit auf den nabaztag…

mit meiPhone’s safari ersurfe ich die im manual definierte adresse 192.168.0.1 an und werde vom setupscreen begruesst, welcher mir sagt, ich solle die SSID meines mit dem internet verbundenen routers, dessen WiFi security methode (WEP/WPA) und den key dazu einzugeben. ich waehle das netzwerk aus, gebe die gewuenschten daten ein und klicke auf UPDATE and START. die blauen LEDs fangen an zu tanzen, wechseln auf orange und schliesslich auf gruen, bevor dann alle abloeschen und der hase mit den ohren wackelt.
nun gut, alle sind nicht ab, denn unter dem hasen leuchtet, wenn im tageslicht auch nicht gut erkennbar, eine violette LED. das manual gratuliert mir und verweist mich auf die registrierseite des nabaztag’s, um ihm einen namen zu geben.
uebrigens blinkt der hase ungewollt in unregelmaessigen abstaenden in allen farben auf, was will mir denn das sagen?! [lichtsprache]
ich nenne ihn mal PHUNNY, schliesslich ists ein bunny der freude macht, zumindest im moment im hier & jetzt. nach der eingabe der eindeutigen MACadresse komm ich einen schritt weiter und solle fuer den PHUNNY ein mailkonto einrichten. geschrieben, getan, als bestaetigung erhalte ich nach dem absenden die meldung, dass PHUNNY lebt und nun teil meines OBJEKT-NETZWERKs sei. was auch immer dieser neue begriff mir sagen will, werds hoffebntlich noch erfahren. druecke mal auf EIN NEUES LEBEN BEGINNEN…

das leben beginnt, wenn auch erst virtuell, denn PHUNNY hat noch keinen ton von sich gegeben. sollte mir aber schon twitter messages vorlesen und auch die emails checken!? ah, wenn die lautstaerke aufgedreht wird, dann hoert mensch auch was!!
nun gut, das wars jetzt auch schon mit dem setup, alles weitere ist intuitiv, mit APPS haucht mensch ihm leben ein!

ein kleiner blick in die moeglichkeiten und warum der nabaztag ein nettes gadget ist, will ich euch aber dennoch nicht vorenthalten, dies aber in einem weiteren posting vertiefen.
- emails/RSS vorlesen/avisieren, mittels filtersettings
- twitter followers vorlesen
- mit anderen nabaztag’s verbindung aufnehmen & instant messagieren
(text,sound,bild,emotionen(licht,ton)) - sprechende uhr
- schlafzeiten, damit nabaztag auch mal ruhe gibt! schaltet selbststaendig ein!
- internetradio
negatives, ausser der blechernen stimme, kann ich noch nicht verbloggen, denn bisher ueberwiegen die lacheffekte. aus dem nichts dreht er seine ohren, blinkt wild in der gegend rum oder zwitschert meine tweets. einen eigenen account, mit sehr sortierten followings waere sinnvoll.
One Comment
…und schon ist die firma konkurs!